Die einfachste Betrachtung zur Wahrscheinlichkeitsrechnung ist ein
Experiment mit 2 möglichen Ausgängen.
Beispiele: Münzwurf, Lottogewinn ja/nein, etc.
Ausgänge eines sogenannten Bernoulli-Versuchs werden mit der diskreten Zufallsvariablen
bezeichnet:
| Ausgang | Wahrscheinlichkeit | |
| Erfolg | |
|
| Misserfolg | |
|
| Beim Würfeln werde die Sechs als Erfolg gewertet, die Erfolgswahrscheinlichkeit ist also Die Wahrscheinlichkeit, erst zwei Sechsen zu werfen, dann drei Nicht-Sechsen zu werfen ist (Der Binomialkoeffizient |
| (1.39) |
Für den Fall erhalten wir wieder die einfache Bernoulliwahrscheinlichkeit.
Geht
und
, dann erhalten wir im Grenzfall die Poissonverteilung:
Logarithmieren wir die Binomialverteilung auf beiden Seiten, gewinnen wir wieder eine wahre Aussage! (Die einzelnen Terme der folgenden Gleichung sind farbig markiert um sie den anschließend abgeleiteten Termen zuzuordnen.)