Ausrichtung der Strahlenquelle
Strahlereigenschaften werden meist durch die Strahlstärkeverteilungskurve beschrieben.
Sie gibt die Strahlstärke des Strahlers in jeder bestimmten Richtung an.
Da die meisten Strahler eine Symmetrieachse haben, gibt man die Werte bezogen auf den
Winkel zu dieser Achse an.
Bei ausgedehnten Strahlenquellen ist darauf zu achten, da die Werte im sogenannten
Nahfeld gemessen werden.
Einflüsse durch auf den Reflektorflächen nicht vollständig sichtbare Strahlerbilder
werden so besser berücksichtigt.
Ob ein Strahler besser axial oder quer in einen Reflektor eingebaut werden sollte,
lässt sich lichttechnisch durch den Vergleich des eingefangenen Strahlungsflusses entscheiden.
Die Berechnung erfolgt durch ein Raumwinkelintegral ber die Reflektoroberfläche. Im Integranden
steht die Strahlstärkeverteilungskurve
. Steht die Symmetrieachse des Strahlers in der Reflektorachse
(
-Achse), so ist
gemäß vorangegangenem Abschnitt eine Funktion des Azimutwinkels
der Kugelkoordinaten
.
Hat der Strahler eine andere Richtung, so muß man im Intergranden den Winkel zur Strahlerachse in
Kugelkoordinaten ausdrücken.
Der Winkel zur
- Achse oder zur
- Achse lässt sich leicht in Kugelkoordinaten auszudrücken.
Figure 1.11:
Winkel zur
- Achse
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Der Kreis in Abbildung
hat den Radius
.
Daraus lässt sich der Winkel
der Kreispunktes zur
- Achse mit der Identität
bestimmen.
Eingefangener Strahlungsfluß in Reflektor mit axialer
Strahlstärkeverteilungskurve
:
Eingefangener Strahlungsfluß in Reflektor mit dazu senkrechter
Strahlstärkeverteilungskurve:
Figure:
Strahlstärkeverteilungen
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Figure:
Strahlungsfluß und Strahlerausrichtung
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