Paraboloid
Die Strahlen aus seinem Brennpunkt verlassen den Reflektor parallel. Der Brennpunkt wird virtuell und unendlich weit hinter den Reflektor abgebildet. Aus der Abstrahlungsrichtung (gleiche Richtung wie Rotationsachse des Paraboloids) betrachtet sieht man das unendlich stark vergrößerte Bild des Brennpunkts. Es nimmt einen Bereich mit der Ausdehnung der projizierten Pupille um den Durchstoßpunkt der Beobachtungsachse auf dem Reflektor ein. Da die gesehene Leuchtdichte die um den Reflexionsgrad verminderte Leuchtdichte der Strahlenquelle ist, und außerdem die auf dem Reflektor gesehene Größe konstant ist, ergibt sich eine konstante Bestrahlungsstärke im Leuchtfeld. Aus keiner anderen Richtung als der Reflektorachse kann man eine Spiegelung des Brennpunkts sehen. Da sich der größte Teil einer realen Strahlenquelle nicht im Brennpunkt befindet, sind dann die reflektierten Strahlen leicht divergent. Das bestrahlte Feld ist deshalb immer etwas größer als die Reflektoröffnung.
Figure 1.4:
Polarkoordinatendarstellung der Kegelschnitte
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